Immer wieder erreicht uns die Frage, ob das Fahren eines Packrafts mit Hund ein Problem für das Material des Bootes darstellt. Und wie immer kann die Frage mit einem klaren „Jein“ beantwortet werden. In Abhängigkeit von Material und Stärke des Selben (und des damit resultierenden Gewichts des Packrafts) hält die Haut der Auftriebskörper eine Bearbeitung durch Krallen und Zähne besser oder schlechter aus. Dazu kommt natürlich auch noch wie euer Vierbeiner mit eben diesen ausgestattet ist.

Generell sind Packrafts teilweise für den Einsatz im Wildwasser gebaut und können somit einiges aushalten. Ein spitzer Stein oder Stock soll schließlich das aufblasbare Kanu auch nicht gleich zum Sinken verdammen. Kurze Nebenbemerkung – sollte es doch dazu kommen, könnt ihr das Boot mit einfachen Mitteln wieder reparieren.

Material der HIKANOE Kanus (OROSHI-Serie)

Die von uns eingesetzten Boote kommen mit einer TPU-beschichteten Außenhaut von 210 g / m² daher. Der Boden ist bewusst aus sehr robustem PVC mit 550 g / m² gebaut um bei Bodenkontakt eine maximale Durchstichfestigkeit zu gewährleisten. Das geht natürlich zu Lasten des Gewichts aber ein Boot von 4 kg ist immer noch überragend leicht und kann lange Strecken problemlos transportiert bzw. getragen werden.

Das kommt natürlich auch eurem Vierbeiner zu Gute. Unsere Boote sind mit unterschiedlichsten Herrchen, Frauchen und vierbeinigen Lieblingen unterwegs gewesen. Bis dato ohne Probleme für Mensch, Tier oder Material.

Das auf den Fotos gezeigt OROSHI 250 hat eine Außenlänge von 2,50 Metern und beherbergt eine Person von 1,90 Metern Länge sowie den mittelgroßen Hund. Damit könnt ihr euch ein Bild vom, wie ich meine, ausreichenden Platzangebot machen.

Anpassung auf Anfrage

Solltet ihr aber noch stärkeres Material benötigen, gebt uns einfach Bescheid. Die Haut kann auch aus verstärktem TPU oder komplett in PVC produziert werden.